92. Int. Lauberhornrennen 14.-16. Januar 2022
Wengen

Donatoren-RS und Lauberhorn-Skifest 2019: Oberländer siegen am Lauberhorn

Vertauschte Rollen am 26. Donatoren-Riesenslalom und 6. Lauberhorn-Skifest: Die Chefs helfen und die Helfer feiern

Am vergangenen19. Jänner waren 37 000 Zuschauer (Rekord!) live dabei, als Beat Feuz den Lauberhorn-Abfahrtsieg knapp einem Österreicher überlassen musste. 1 064 100 Zuschauer verfolgten das Rennen am Deutschweizer Fernsehen (Rekord!). Dass die 89. Internationalen Lauberhornrennen zum grossen Erfolg wurden, war auch ein Verdienst von annähernd 1000 freiwilligen Helfern (nebst Militär und Zivilschutz). Das Organisationskomitee weiss das zu schätzen und lädt Helferinnen und Helfer zusammen mit den Donatoren jeweils rund zwei Monate nach den Weltcuprennen zu einem Skirennen und einem Fest ein.

Die Helfer sind die Stars

Es ging zu und her wie an einem Weltcuprennen. Streckenchef und Kurssetzer Heinz von Allmen hatte die Riesenslalomtore zwischen dem Abfahrtsstarthaus (2315 m ü. M) und dem Wengensee (2160 m ü. M.) gesetzt. Als Wettkampfleiter war Bob Lehmann im Einsatz. Therese Gertsch zeichnete als Vorfahrerin eine elegante Linie durch die Tore auf der weltcupmässig hergerichteten Piste. Präpariert hatte diese Peter Näf, der Pistenchef Kleine Scheidegg. Er fuhr dann im Rennen auf „seiner“ Piste zum souveränen Kategoriensieg. Im Grosseinsatz stand Peter Aeschimann (Matten), der Präsident des Trägervereins Lauberhornrennen. Zuerst verpasste er einen Podestplatz in seiner Kategorie lediglich um eine Hundertstelsekunde, dann gratulierte er seiner Frau Esther zum Sieg (Jahrgänge 49 bis 58) und schliesslich kam er dem Auftrag nach, die Startnummern einzusammeln. Am Ziel schenkte Guido Meyer auch Chlepfmoscht und Rebensaft ein.

Souveräne Tagessieger

Die Starter in der „höchsten“ Kategorie (Jg. 48 und älter) zeigten, wie zwäg und sicher auf den Ski sie sind. Einmal mehr der Schnellste war der Wilderswiler Hannes Stähli, der Bergführer, Skilehrer, Skitrainer, vierfache Eigernordwandbezwinger und Lauberhorn-Donator seit 36 Jahren. Er gewann vor dem Beatenberger Sportfachhändler Franz Grossniklaus (15 Jahre Donator) und dem Grindelwalder Walter Steuri (ex-CEO Jungfraubahnen, 9 Jahre Donator). Der Wengener Jost Brunner, Ehrenmitglied der Lauberhornrennen, verpasste das Podest knapp. Den Tagessieg holten sich die 49jährige Grindelwalderin Vera Brawand und der 34-jährige Wengener Marc Gassmann. An den Weltcuprennen steht dieser als Abschnittsfest (von oberhalb Hannegg bis oberhalb Zielhang) im Einsatz.
Bei Speis und Trank wurde im und ums Zielhaus in Innerwengen gefestet. OK-Präsident Urs Näpflin rühmte die Donatoren sowie die Helferinnen und Helfer über den grünnen Klee und dankte nach allen Seiten. Am 17. – 19. Januar 2020 finden das 90. Lauberhornrennen statt. Wer am vergangenen Samstag gefestet hat, wird sicher wieder im Einsatz sein. Als Helferin und Helfer.

Text und Bild: Ueli Flück, Berner Oberländer

Gesamte Rangliste

Siegertrio der Kategorie Damen Jahrgänge 49 bis 58


Siegertrio der "höchsten" Kategorie Herren (Jg. 48 und älter)


Tagesbestzeiten fuhren Vera Brawand (Grindelwald) und Marc Gassmann (Wengen)



Fotos in der Bildergalerie (weitere Bilder folgen)


Sind Sie nächstes Jahr auch dabei?
So werde ich Donator der Lauberhornrennen
So werde ich Helfer an den Lauberhornrennen




veröffentlicht
12:02:20 26.03.2019
Team Lauberhorn